Unsere Arbeitsweise   -  Glasnost auf botanisch

- Wie es begann...

     Eine Ausstellung im  Jardin des Plantes  in Paris, in den riesigen, mehrstöckig begehbaren Gewächshäusern  -  und das mitten im Winter -  war der Auslöser.

 

 

 

 

Der erste Kontakt mit den GreenFactory – Leuten in der kleinen Rue Lucien Sampaix,  gleich neben dem Canal Saint-Martin, ließ damals den Funken vollends überspringen.



- Ökologieprinzip

     Dass die Basis unserer Herstellung ökologische Standards sind, versteht sich bei diesem Endprodukt eigentlich von selbst. Wir machen daraus aber kein fundamentalistisches Dogma. Sollte also z. B. eine ganz bestimmte Kugel-Kreation nur mit Klaracryl – weil kein Glas vorhanden – herzustellen sein, greifen wir in solchem Fall auch mal auf den Kunststoff für die „Biosphäre“ zurück.  Das ist aber eher die Ausnahme.

 

     Interessant ist dabei, dass polymere Kunststoffe in punkto Lichtdurchlässigkeit sogar besser geeignet sein können als Glas, da sie einen größeren Lichtwellenlängenbereich durchlassen.  Auch um spezielle Deckelformen zu kreieren, sind sie eine Alternative zu Glas, da man sie leichter und deutlich preiswerter schneiden / schleifen / fräsen / bohren kann.

 

     Bei der Auswahl der Gefäße bevorzugen wir v. a. Recyclingmaterial aus dem EU-Raum, das in punkto Klarheit und Herstellungsqualität nur selten Wünsche offen lässt. Dieser Markt, insbesondere für größere Gläser mit Deckel ist sehr speziell und klein, aber es gibt ihn.

 

     Vor allem aber gilt es, bereits vorhandene Gläser, die ihren alten Verwendungszweck verloren haben, vor dem Recycling, somit dem Altglas-Container zu retten. Und hier ist das Spektrum riesig:  Von den großen Einmachgläsern aus Omas Keller über die Bonbonnieren oder eckigen MAGGI-Gläser aus der Tante-Emma-Laden-Auflösung,  alten Apothekergläsern aus ebay-Kleinanzeigen, hohen Rundvasen mit Eigenbau-Deckel  -  Kreativität und Phantasie suchen hier noch ihre Grenzen…

 

     Unser kleinstes Gefäß war bisher eine „entkernte“ und wieder verschlossene 100-Watt-Birne, das größte ein 50-Liter-Gärballon der Weithals-Variante, in dem wir Jahre vorher Met gebraut hatten.

 

 

Für hölzerne Deckel verwenden wir ausschließlich mehrjährig abgelagerte Eiche.

 

Korkdeckel müssen speziell versiegelt werden, ansonsten beginnen sie bald zu schimmeln.

 

Geeignete Deckelimprovisation für kleine u. mittlere Gefäße sind  8 – 12 cm- Petrischalen.

 

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     Die Basis unseres Substrates bilden natürliche Puzzolane  und hier vor allem der Rheinische Trass, ein vulkanischer Tuff, den wir im Brohltal, in der Nähe von Ahrweiler, an alten, mittlerweile stillgelegten Abbaubrüchen selbst ausgraben, sieben und waschen.

 

       

Rheinischer Trass in der Wolfsschlucht bei Bad Tönisstein 

 

     Schon die Römer und Phönizier wussten dieses Magmagestein phantasievoll zu nutzen. Heutige Materialforscher loben die große Porosität (bis zu 28%) und das hohe Porenvolumen (bis 0,25 ccm/g) der rheinischen und bayerischen Trassvorkommen, die hohe und lang anhaltende Wasserspeicherung ermöglichen.  Für geschlossene Gefäße ist dieses „Multifunktionsmaterial“ ideal, normales (nicht zu grobes) Lavagranulat aus dem Baumarkt ist aber durchaus auch brauchbar.

 

     Handelsüblicher rundlicher Hydrokultur-Blähton sieht nicht nur künstlich aus, er ist es auch.

 

SERAMIS-Granulate aus dem Garten-Center sind nicht nur vorgedüngt und deshalb ungeeignet, sie verschmieren auch sehr bald und werden unansehnlich.

 

 

     Bei den chemisch neutralen Kies-Sorten, die der Drainageschicht insbesondere rundum, nicht nur aus optischen Gründen, beigemischt werden, verwenden wir vor allem dunkelgrau bis schwarzen Basalt und den grauen bis gelblichen Granit in unterschiedlicher Körnung, aber auch, je nach Kreation, den hellen Quarz, rötlichen Alpin- oder Porphyr-Splitt, in größerer Körnung gern Grauwacke oder Bruchstein und in kleinster fast goldfarbenen Rheinsand.

 

 

     Als „eyecatcher“ ist Ziegelbruch sehr geeignet.

 

 

     Ungeeignet ist Marmorkies aufgrund seiner alkalischen Reaktion: Zu hohen Kalkgehalt im Substrat gilt es unbedingt zu vermeiden!  Und beim Bimsstein hat sich als nachteilig erwiesen, dass er, am Gefäßrand mit der Zeit etwas löslich, dann beginnt, am Glasinneren durch Adhäsion aufwärts zu „schmieren“.  Beim Bims also: Abstand halten!

 

Keto Tsuchi  , ein dunkler japanischer Klebetorf aus der Bonsai-Kultur,  verwenden wir bisher selten, v.a. um hängende Pflanzen dauerhaft anzubringen (dann in Knetmischung mit etwas feinem Akadama und trockenem Sphagnummoos als Bindeelement).

 

Xaxim  (sprich: Schaschim) ist ein Naturprodukt aus den netzartig verwobenen Scheinstämmen bestimmter Baumfarne v.a. aus Neuseeland. Es hat die Eigenschaft, sich nach kleiner Initialimpfung sehr schnell selbst zu bemoosen und ist bei Terrarienfreunden sehr beliebt.  Wir verwenden es in dünnen Scheiben nur für spezielle Effekte.

 

Künstliches Epiweb oder Hygrolon verwenden wir nicht.

 

     Als Stütz- oder Zierholz im Innern haben sich  v.a. Rosmarin- und Korkenzieherhaseläste bewährt.  Leichter Schimmelbefall, der anfangs fast immer auftritt, vergeht bei richtig eingestellter Feuchte und gut gewähltem Standplatz nach kurzer Zeit.

 

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     Für den dünnen Pflanz-Horizont über der Drainageschicht gebrauchen wir, je nach Bedarf der eingesetzten Pflanzen, aber durchweg sehr sparsam dosiert:

 

  • Reinsten Lehm (aus frisch ausgehobener Baugrube)
  • Akadama (unbedingt doppelt gebranntes) -Substrat aus der Bonsai-Kultur
  • Kokohum (v. NEUDORFF) : organisch, aber nährstoffarm und torffrei
  • Urgesteinsmehl  (als „Spurenelement“)
  • Terra Preta  (nur eine Prise, v.a. wegen der Pioniermikroben)

  • Zeolith  (aufgrund guter Erfahrungen: Wirkung vielfältig, wenn auch bisher wissenschaftlich nicht erwiesen...)

 

     Bei der Herkunft der Pflanzen greifen wir auf alle zur Verfügung stehenden Quellen zurück, von der eigenen Ablegervermehrung (die unter H-Sphären-Bedingungen erfreulich leichtfällt)  über den ganz normalen Pflanzenhandel mit seinem breiten Sortiment bis hin zu regionalen Tauschbörsen oder auch Internet-(z.B. Bonsai-)foren. Und manchmal bekommt man als Freiw. Mitarbeiter im Botanischen Garten, wie etwa der Uni Bonn nach dem „Frühjahrsputz“ einen besonderen exotischen Ableger als Dankeschön.

 

 

     Sukkulenten, bei vielen Pflanzenfreunden sehr beliebt, brauchen aride, also trockene Bedingungen und sind damit für H-Sphären ebenso ungeeignet wie Flechten, z. B. Cladonia.

 

 

     Eine bebilderte Liste der Pflanzenarten, inkl. Farne und Moose, die wir bisher als geeignet oder vielversprechend einordnen, kann, wer aufgrund besonderer Vorlieben eine ganz individuelle Kreation er- oder bestellen möchte, bei uns online anfordern.

 

     Bei Auswahl der Moose verzichten wir auf Laubmoose aus heimischen Wäldern, nicht nur, weil zahlreiche Arten auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen und entsprechend geschützt sind, sondern weil hiesige Arten für H-Sphären-Bedingungen zumeist wenig geeignet sind: Sie überleben zwar, vergeilen aber stark und ihr unnatürlicher Wuchs gerät schnell außer Kontrolle. Aber auch hier gibt es Ausnahmen wie etwa bestimmte Polytrichum-Arten.

Das heimische Brunnenlebermoos (Marchantia polymorpha) lässt sich an feucht-schattiger Stelle im Garten rel. leicht, z.B. in Steinplattenfugen, vermehren.

 

     Es steht (bisher) ein gutes halbes Dutzend gängiger tropischer Moosarten (z.T. sehr teuer, v.a. in vitro) zur Verfügung, von denen wir (bisher) zwei in entsprechenden Flachbecken in Reinzucht selbst vermehren:  Das Javamoos (Taxiphyllum barbieri) und das Pellia- oder Teichlebermoos (Monosolenium tenerum).  Die Suche nach weiteren geeigneten „Gewächshausmoosen“ ist eine permanent anhaltende, aber auch sehr interessante, spannende Jagd.  Nicht selten gelingen „Beifänge“ in den Verkaufstöpfen anderer tropischer Pflanzen wie Droseraceen.  Aber auch ältere Großgewächshäuser, in Baumschule oder Botanischem Garten, sind gute Fundgruben für neues Ausgangs- u. Forschungsmaterial.

 

     Kein Thema hat für uns nach wie vor stärkeren Erfahrungs- und Versuchsbedarf als das der Moose.  Dem Leumund nach bescheiden und unscheinbar, sind sie für das Gelingen einer H-Sphäre in punkto Optik und Ästhetik immer mitentscheidend.  Nicht wenige Hermenauten werden so mit der Zeit ganz ungeplant zu erfahrenen „Bryologen“.

 

In Deutschland existiert eine Arbeitsgruppe Bryologie  an der Universität Bonn.          

    

 

  Verschiedene Moosarten als "optische Basis"

 

 Thallose Lebermoose wie das heimische Kegelkopfmoos Conocephalum conicum lieben hermetosph. Bedingungen



- Vier Größen

     Obwohl die Übergänge bei unseren Behältergrößen fließend und ganz individuelle Gefäßmacharten, auch auf Wunsch, immer möglich sind (siehe vorn), kann man die Gefäße einteilen in

 

 

4 Kategorien:

 

 

        Durchmesser  X  Höhe (inkl. Deckel)  in cm                 

 

I.         klein = etwa 12 X 20,

 

II.      mittel = 20 X 35/45, 

 

III.       groß = 25/30 X 50/65 (max. 80)

 

IV.      spez. Weithalsballons (bis max. 50 l Volumen, dann ca. 55 X 70 )

 

 

 

Flohmarkt-Beute

 

 

 

 

 

 

Seltener Exot: Tradit. Rundglas aus Indien

Hingucker Krummglas

 

 

 

 

 

 

Glasglocken-Variante



- Wartung u. Betreuung

     Wesentliches Merkmal der Hermetosphären ist, dass sie sich nach ihrer Erstellung fast ohne äußeres Zutun und Kümmern lebendig erhalten und gedeihen.

 

     Dieses „fast“ gilt vor allem für die Anfangsphase, in der sich die Pflanzen langsam an die veränderten und sehr besonderen Lebensbedingungen adaptieren und sich das kleine Ökosystem im Innern einpendelt.

 

 

     Jedes unserer Gefäße wird nach der Erstellung fotografiert, sein Inhalt dokumentiert  -  es bekommt einen regelrechten „Protokoll-Pass“:   Nur so sind Veränderungen und Entwicklung pro Zeiteinheit objektiv zu messen und praktische Erfahrungen langfristig möglich.

 

 

 

     Verglichen mit späteren Phasen können gerade zu Anfang Veränderungen durchaus heftig sein: Starker Blattfall z.B. bei den Hauptpflanzen, weil junge Knospen hervordrängen, die eben diese Anpassung ans neue Milieu bewerkstelligen wollen.  Manch altgedientes Blatt, dazu nicht mehr in der Lage, wird also abgestoßen. Und um das Substratmilieu nicht gleich am Anfang mit organischem Abfall zu überfrachten, ist jetzt abgestorbener Überschuss herauszunehmen.

 

     Bei kleinen Gefäßen mit Hilfe einer langen Veterinär- oder 30cm-Bratpinzette, bei größeren haben sich dazu Krallengreifer (bis 80 cm lang) bewährt, wie sie auch in Mechanik-Werkstätten genutzt werden. Auch lange Tuchklemmen oder Nadelhalter aus dem Chirurgiebedarf können hilfreich sein.

 

Krallengreifer (im Handel sogar mit integr. LED-Leuchte)

 

 

     Das Vermeiden von Überhitzung ist bei zunehmenden Wetterextremen v.a. in den Monaten Juli / August ein wichtiger Punkt. Ungewöhnlich heftiger und plötzlich auftretender Innenbeschlag ist immer die Folge zu starker Erwärmung. Die Pflanzen öffnen die Stomata, steigern die Transpiration und ein Teufelskreis entsteht: Das Kondenswasser im Innern verstärkt noch den Brennglas-Effekt.

 

     Der Toleranzbereich für das Innere einer H-Sphäre (15 bis 27 °C) wird am richtigen Standort in der Wohnung normalerweise weder unter- noch überschritten. Geht im Hochsommer die Außentemperatur im Schatten über 30°C, ist Vorsicht angesagt:  Kurzfristiges Umstellen in den kühleren Keller (falls vorhanden) ist dann konsequent, andernfalls den Deckel während solcher Extreme vorsichtig öffnen und den Wasserverlust später ausgleichen.

 

 

     Das Wasser sollte von geringer Härte sein, möglichst kalkfrei gefiltert oder besser noch Regenwasser,  vor allem, weil die meisten Moose einen niedrigen pH-Wert bevorzugen.  Das Argument, es werde so wenig Wasser gebraucht, da könne es auch durchaus (je nach Region oftmals hartes) Leitungswasser sein, ist umzudrehen:  Das wenige Wasser, das ein- oder nachgefüllt wird, soll dann auch, besonders für die speichernden Moose, bestmögliche Werte haben!   Zudem bindet in hartem Wasser der Kalk das Eisen, ein wichtiges Spurenelement zum Aufbau von Blattgrün und Eiweiß.

 

 

     Ideales Gerät zum Bewässern v.a. größerer Gefäße sind Miniatur-Pflanzsprüher mit vorn gekrümmter Messing-Sprühlanze, die man mit dazu passender Verlängerung sogar auf über 80 cm ausbauen kann (bei großen Weinballons von Vorteil).  Sie dienen auch zum Abspülen der Innenwände nach Erstellung oder Reinigung.  Bei kleineren Gläsern sind Ballbrause oder Kunststoff-Laborflaschen ideal.  Zum individuellen (Nach-)bewässern z.B. einer Cryptocoryne, die man an emerse Bedingungen gewöhnen will, sind ca. 30 cm lange Saugpipetten (30 ml) ideal.

 

     Wenn man bei der Einrichtung Lavasubstrat einfüllt, das während der vorhergehenden Wäsche genügend Zeit hatte, sich vollzusaugen, ist zusätzliches Wässern nach Einsetzen der Pflanzen zunächst kaum erforderlich. Es ist immer leichter, die Innenfeuchte bald darauf noch etwas zu erhöhen als Staunässe im Substrat aufwendig wieder herauszusaugen.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Handelsüblicher 3 l – Pflanzsprüher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            30 ml - Saugpipette

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     Ballbrause 


Doppel-Magnetreiniger (Aquarien-Fachhandel) sind eher ein optischer Störfaktor und überflüssiges „Gadget“:  Weil sie nichts aufnehmen können, reinigen sie kaum, sondern ziehen Schlieren, bei Verwendung von z.B. JBL-Manado zieht der Innenmagnet kleine Körner an und zerkratzt so mitunter das Glas.  Bei zu viel Kondenswasser im Innern gilt es, die Ursache und nicht nur das Symptom zu beseitigen.  Dasselbe gilt für Anti-Beschlag-Sprays.

 

 

Tageslicht-Unterstützung im Winter  kann bei Standorten im Wohnungsinneren durchaus hilfreich sein.  Bereits 2 Meter von Standard-Fenstern entfernt, bekommen Pflanzen an manchen Tagen nur noch unter 20% des nötigen Lichteinfalls. Eine filigran dezente Tageslicht-Lampe (ca. 8 h tägl. bei 1m Abstand) oder ohnehin vorhandene Neonröhre (mit entspr. Farbtemperatur: 6200 – 6500 Kelvin) kann in dieser Zeit das Minus ausgleichen.  Weißlicht enthält alle pflanzenverwertbaren Anteile des Lichtspektrums und sorgt zudem für natürliches Aussehen.

 

     Der ganz besondere Effekt von in den Deckel eingebauten LED-Leuchten an langen Winterabenden wurde vorn bereits beschrieben.  Als attraktive Abendbeleuchtung von außen hat sich z.B. das filigrane IKEA-Arbeitsleuchtenmodell  Jansjö  (ca. 13 €) bewährt.

 

     Im Winter von Heizkörpern aufsteigende, sehr trockene Warmluft kann H-Sphären nichts anhaben: Sie fördert eher das Wohlbefinden im Innern.

 

Das Beschneiden, insbesondere der Hauptpflanzen, richtet sich in Ausmaß und Häufigkeit zunächst nach der Pflanzenart: Eine bestimmte Farnart will anders gelenkt werden als ein zehnjähriger Bonsai.  Und Geschmack und Gestaltungswillen sind dabei jeweils entscheidend. Dennoch einige Grundregeln:  Blattkontakt mit der inneren Glaswand sollte nicht zu intensiv sein, da die Ausdünstungen am Glas Flecken erzeugen, die den freien Einblick trüben. Und in punkto Perspektive und Relation sollte die Höhe der Hauptpflanze etwa 80% der Gefäßhöhe möglichst nicht übersteigen. Man muss nicht ständig versuchen, hoch ästhetisch den Goldenen Schnitt  zu vollziehen, aber wenn die Relationen nicht mehr stimmen, merkt man es intuitiv sehr bald und dann sollte man getrost „eingreifen“.

 

 

Als Werkzeug haben sich hier, insbesondere für große Gefäße, bis zu 70 cm lange Pflanzenschere- /-zange-Kombinationen aus dem Vivarienhandel bewährt  (zu finden z.B. auch bei ebay).

 

… wahlweise Schere oder Zange an einem Griffstock        (Quelle: ebay)

 

    

     Nach dem Schnitt das Gefäß einen Tag lang offen lassen, um die Vernarbung zu fördern...

 

 

 

         IKEA´s "Jansjö"                                Effiziente 30W-LED-Vollspektrum-Pflanzenleuchte mit 6 Stdn.-Beleuchtungsprogramm                                                                                              als Überwinterungshilfe im Wohnungsinneren